Lichtkonzept

Lichtkonzept

Energiesparende, ressourcenschonende und nachhaltige LED-Produkte!

Das blue-fingerprint Lichtkonzept ist schnell auf den Punkt gebracht: Energiesparende, ressourcenschonende und nachhaltige LED-Produkte! Wir raten vorrangig den Einsatz von Tageslicht an. Kunstlicht  findet bei uns nur dann Verwendung, wenn das Tageslicht nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden ist.

Tageslicht

Tageslicht spielt bei für uns alle eine zentrale Rolle. Tageslicht ist nicht nur ressourcenschonend und energiesparend, sondern auch die bestmögliche Option für unser Auge. Kein künstliches Licht kann Tageslicht ersetzen! Allerdings kann eine ausreichende Tageslichtversorgung nur bis zur doppelten Entfernung der Verglasungsoberkante gewährleistet werden. Beispiel: Verglasungsoberkante 2,30m; Tageslichtversorgung bis max. 4,60m Raumtiefe.

Erst wenn Sie das Tageslicht in ihrer Planung berücksichtigt haben, sollten Sie dem Einsatz von künstlichem Licht zustimmen. Aber auch hier hört ein ressourcenschonender Einsatz nicht auf, wie unsere Tips weiter unten zeigen werden.


Lichtmanagement und -Steuerung

Licht muss zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Das liest sich leichter als es in Wirklichkeit sein kann. Denken Sie an Tage mit schnellem Wetterwechsel oder an verwinkelte Räume.  Auch Personen reagieren unterschiedlich auf die eintreffende Lichtmenge. Hier empfehlen wir den Einsatz von modernen Lichtmanagementsystemen. Durch deren Einsatz können bis zu 75% Stromkosten gegenüber konventionellen Systemen eingespart werden – je nachdem wie sinnvoll das Tageslicht in die Planung eingebunden werden kann. Bei den Lichtmanagementsystemen unterscheidet man in (gelistet nach Stromeinsparungsmöglichkeit):

Manuelle Bedienung

In der Regel versteht man hierunter das Ein-/Ausschalten und das händische Dimmen von Leuchtmitteln.

Bewegungsmelder

Es gibt verschiende Arten von Bewegungsmeldern. Die bekanntesten sind die Infrarotsensoren, die Bewegungen erfassen können und das Leuchtmittel steuern. Aber es existieren noch andere Arten.

  • Infrarotsensor
  • Präsenzmelder
  • Zeitschaltuhren
  • „Treppenhausautomatik“
  • Dämmerungsschalter

Zentrale Lichtsteuerung

Digitale Lichtregelung

Die bekanntestes digitale Lichtsteuerung ist DALI (Digital Adressable Lighting Interface). Hierbei werden mittels eines Computers digitale, dimmbare, elektronische Vorschaltgeräte (EVGs) angesteuert. Über den Computer können alle DALI-Komponenten auch einzeln angesteuert werden. Das System kann Schalten, Dimmen, farbliche Lichtinszenierungen oder den Aufbau von Konstantlicht-Regelungen übernehmen.

Insbesondere für Unternehmen kann DALI Vorteile bieten, da es in das übergeordnete, bestehende Gebäudemanagement integriert werden kann. Eine Verdrahtungsänderung ist NICHT notwendig. Das Licht in einem Raum lässt sich mittels eines „Gateway“-Knotens steuern.

Zentrale Leittechnik – BUS-System

Zentrale Leittechnik weil neben der Lichtsteuerung auch Heizung, Jalousien, etc. eingebunden sind. Es stellt somit eine intelligente Gebäudetechnik dar. BUS-System weil ein BUS-Netzwerk installiert werden muss, über den die einzelnen Systeme miteinander kommunizieren.

Vorprogrammierte Beleuchtungsszenen

Es werden Beleuchtungsszenen vorab definiert und gespeichert; bei deren Eintritt wird die gespeicherte Beleuchungsszenerie abgerufen. Als Beispiel gelten Besprechungen oder Konferenzen.


Lichtsensoren

Diese Variante ist unser Tip für Sie! Ein Lichtregelsystem (Regel-EVGs) erfasst die Tageslicht-Versorgung des Raumes und reguliert entsprechend das künstliche Licht. Dabei ist für den Einsparungserfolg die richtige Anbringung des Sensors im Raum, sowie eine Abstimmung mit anderen Steuerungselementen (siehe oben) notwendig. Mit dem Einsatz können bis zu 6 h pro Tag Kunstlicht eingespart werden! Dieses System stellt zudem eine konstante Beleuchtungsstärke sicher.